Another day in paradise (foodwise). Das Frühstücksbuffett ist wunderbar: Früchte, indonesische Spezialitäten, Sushi, Käse, Joghurt, Säfte, Flöckli, Gebäck, … und dazu kann man verschiedene Eierspeisen bestellen. Weil wir am Abend im Restaurant Rumari im Raffles-Hotel zwei Plätze am Counter bei Gaëtan Biesuz aus Lyon (von allen Chef G genannt) reserviert haben, lassen wir heute die Finger von Snacks und Chips. Die Fahrt zum Raffles, das weiter südlich und am Hang der Halbinsel liegt, führt durch ein pulsierendes balinesisches Geschäftsviertel mit Millionen von Mopeds und hupenden Autos. Das Nobelhotel hat eine lange Einfahrt und liegt fast gänzlich im Dunkeln. Auch im Gebäude ist es schummrig. Wir sind das zweite von vier Paaren heute und bekommen die Plätze am offenen Fenster. Je nachdem was der Markt an einem Tag anbietet, wird das Menu zusammengestellt. Der Chef und zwei Souschefs sind fürs Essen zuständig, dazu kommt noch ein Sommelier hinter der Theke. Wir können zuschauen, wie die sieben Gänge zubereitet und angerichtet werden. Viele (vorgekochte) Zutaten kommen aus der Wärme, die Saucen köcheln alle auf einem Herd und es steht eine ganze Batterie von Fläschchen mit Pipetten bereit. Der Koch freut sich, französisch sprechen zu können und er erzählt und erklärt vieles zu den Gerichten, den Zutaten und deren lokalen Produzenten. Im heutigen Menu sind nur der Kaviar und die Butter nicht von hier.























