Als wir beim Frühstücksbuffett ankommen, sind schon fast alle Tische abgeräumt. Sehr viele Gäste sind abgereist und (noch) keine neuen angekommen. Mitarbeiter haben uns erzählt, das Resort sei nicht einmal zur Hälfte besetzt, was für anfangs Juni sehr wenig sei. Später plaudere ich mit einem Butler, zuerst über Eishockey und Fussball, dann über den Tourismus in Südostasien. Wegen der eingeschränkten Flugrouten und des gestiegenen Kerosinpreises komme niemand mehr. Dafür habe Mitarbeiter eines Partnerhotels in Kapstadt bei einem Besuch erzählt, Afrika sei “very crowded”. Auch am Strand und am Pool treffen wir tagsüber nur sehr wenige Gäste an. Am Abend hat es an der Bar und im Hotelrestaurant wieder ein paar neue Gesichter. Wir sind mit unserem zweiwöchigen Aufenthalt im Hotel ziemliche Exoten. Deshalb kennen uns die meisten mit Namen: Mister Christophe und Madame Sabina. Viele Gäste kommen während einer Rundreise für eine Übernachtung, oder als Abschluss einer Balireise für ein paar Tage. Zum Znacht gehen wir noch einmal ins Lia Café am Strand. Die Eiswürfel zum Sodawater hätte ich wohl besser in den Sand gekippt …
























