Pünktlich wie bestellt bringt Deb um 7.30 pm das Frühstück zum Zimmer. Man kann am Vortag aus etwa acht verschiedenen Gerichten auswählen, Kaffee oder Tee kocht man selber. Es gibt nur vier Zimmer hier, alle mit Kitchenette (Fridge, Microwave, Spühlbecken und Geschirr. Zusätzlich hat es eine grosse, voll ausgestattete Gemeinschaftsküche und einen schönen Aufenthaltsraum. Hinter dem Haus im Garten ist ein kleiner, kühler Pool unter Palmen versteckt. Um neun marschieren wir los, weil wir vor der grössten Hitze zur Radical Bay und wieder zurück laufen wollen. Es ist eine sehr schöne Tour durch lockeren Busch mit vielen Treppen hinauf und wieder hinunter. An allen Stellen, wo etwas mehr Sonne durch die Blätter scheint, blühen viele Blumen und Schmetterlinge tanzen herum. Wir sind ganz alleine, als wir hinter dem Hügel an den schönen Strand gelangen. Leider nicht zum Schwimmen geeignet. Wir baden die Füsse, bewundern die riesigen Blüten eines Baumes und geniessen die Aussicht. Dann geht es zurück und in den Pool zum Abkühlen. Nach einem Burger bei Sandi besuchen wir den General Store und mir kommt in den Sinn, dass ich in Rezensionen gelesen habe, hier würden sehr gute Prawns verkauft. Wir haben Glück und ergattern den letzten Sack im Tiefkühler. Der unvorstellbar massige Besitzer erzählt uns, wo er die Crevetten bezieht und wie wir sie grillieren sollen. Am Nachmittag gehen wir endlich einmal schwimmen im Pazifik, weil es hier ein Stinger Net hat. Da vor der Küste das Great Barrier Reef liegt, hat es kaum Wellen. In der grossen Küche koche ich einen Fond aus den Köpfen der Crevetten und Christophe grilliert die Schwänze schmetterlingsweise auf dem Grill.















































