Townsville – Horseshoe Bay/Magnetic Island

Noch vor dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke für die Insel, damit wir die Koffer im Auto im Parkhaus auf dem Festland lassen können. Zmorge gibt es im Cafe neben dem Motel. Die Aussies sind wirklich Frühaufsteher. Die halbe Stadt samt ihren Besuchern scheint auf den Beinen zu sein: Hundespaziergänger, Jogger, junge Familien mit Kinderwagen, rüstige Senioren im Stechschritt und auf den Strassen Pickups und röhrende Motorräder. Die Lokale sind gut besetzt, obwohl sicher am Ostersonntag auch viele Leute in den vielen Kirchen verschiedenster Ausrichtung sind. Die Managerin des Motels hat uns den Einwurf für den Zimmerschlüssel gezeigt, weil sie am Morgen in der Kirche sei. Ich warte am Ferry Terminal, während Christophe das Auto parkiert. Erstmals sehen wir hier viele Aboriginals und einige von ihnen in schlechter Verfassung (verwahrlost, alkoholisiert, …). Die Überfahrt nach Nelly Bay auf Magnetic Island dauert eine halbe Stunde und dort gibt es einen Run auf den Bus nach Horseshoe Bay. Wir nehmen ein Taxi und werden im True North Bed&Breakfast von Larry empfangen. Das Haus ist wunderschön und unser Zimmer ebenso. Wir haben einen Balkon, vor dem die Kängurus in Nachbars Gestrüpp herumhüpfen. Ein erster Rundgang durch den Ort beruhigt uns, da es entgegen den Infos Restaurants und Läden hat und diese auch geöffnet sind. Wohl wegen des Osterwochenendes herrscht überall viel Betrieb. In Adeles’s Cafe gibt es ein feines Glacé. Später treffen wir auch noch Deb, unsere Vermieterin, die uns die italienische Pizza nebenan fürs Nachtessen empfiehlt. Wir setzen uns abends zu zwei Männern an den Tisch uns stellen überrascht fest, dass wir alle vier Schweizer sind. Pizza, Wein und Gesellschaft sind gut.