Erldunda Roadhouse – Coober Pedy

Wieder stehen wir früh auf, duschen schnell und essen dann ein schnelles Frühstück im Roadhouse. Die heutige Strecke beträgt 490 Kilometer durchs Outback. Wir wechseln vom Northern Territory nach South Australia und erleben eine ziemlich abwechslungsreiche Vegetation. Zmittag essen wir im Roadhouse in Marla, das nicht so gut organisiert scheint wie Erldunda. Vor allem das Durchsetzen des Dresscodes im Restaurant scheint problematisch zu sein. Dass wir nicht mehr weit von Coober Pedy entfernt sind, merkt man an den Erdhäufchen und -haufen links und rechts des Highways: Hier wird nach Opalen gegraben! Wir checken im Underground Motel ein und erhalten wertvolle Infos. Nach einer kurzen Pause gehen wir ins Museum, wo wir eine Tour machen und von der Frau, die uns durch den Untergrund führt, einiges über das Leben hier erfahren. Sie kann sich die Miete eines “Dugout” (Wohnung im Fels) nicht mehr leisten, weil alles an Touristen vermietet wird. Ihr Partner hat einen 50%-Job am Morgen, den Nachmittag verbringt er entweder in seinem Loch, und hofft immer noch auf den ganz grossen Fund, oder mit den Flicken seiner Maschinen. Nachher kann ich mir bei Opalius einen Stein als frühes Geburtstagsgeschenk aussuchen. Grossmutter Stella (aus Griechenland), ihre Tochter und deren etwa zwölfjährigen Zwillingstöchter beraten uns. Zum Znacht sind wir im Restaurant Big Winch 360 auf einem der Hügel der Stadt.