Ein bisschen tut es und leid, dass wir hier nur zwei Tage waren. Der Bungalow ist schön und die Gegend ebenso. Wir hätten sicher auch noch ein paar schöne Walks, Lookouts und Restaurants gefunden. Die Strecke führt uns durch Zuckerrohr, über Ananasfelder und Bananenplantagen. Offensichtlich sind Bananen gefährdet durch Parasiten, denn es stehen immer wieder Warntafeln an der Strasse. Nach einem Tipp aus dem Reiseführer fahren wir westlich vom Bruce Highway zum Mena Creek und dem Paronella Park. Ein abenteuerlustiger Katalane hat hier 1929 ein Stück Land mit Wasserfall gekauft hatte. Er baute ein Wasserkraftwerk (das heute Strom für E-Autos liefert) und im Regenwald einen Vergnügungspark mit Ballsaal, Kinovorführungen, Picknickplätzen und Spaziergängen mit Wasserfallblick, Tennisplätzen, Bootstouren, … Wir werden am Eingang sehr freundlich von einem älteren Herr begrüsst und gehen als erstes auf eine Führung mit. Die Lebensgeschichte von José Paronella und seiner Frau ist aussergewöhnlich und der Park aussergewöhnlich. Leider verfiel die Anlage immer mehr, bis 1993 ein junges Paar den Park kaufte und vieles restaurierte.Es stellt sich heraus, dass wir von Mark Evans, dem Retter des Parks, begrüsst wurden. Neben den Ruinen gefallen mir vor allem die vielen exotischen Pflanzen, für ein Mal nicht nur die Blüten, sondern auch die vielen Blätter in allen Farben und Formen – allen voran ein bläulich schimmernder Farn. Am späteren Nachmittag kommen wir in Cairns an und beziehen unser Apartment im 10 Stock im Trilogy Tower 1. Apéro nehmen wir in einer lauten Bar voller Rucksacktouristen und jungen Nomaden, die die australische Gastronomie und das Eventbusiness am Laufen halten. (www.paronellapark.com.au)


























































































