Um zehn Uhr geht die Reise weiter Richtung Norden. Entlang der Strasse hat es grosse Tafel zum Thema Men’s Mental Health. Wir wissen nicht, ob es um häuslicher Gewalt oder um Suizid geht. Auf Google suche ich Infos zur Suizidrate und wir erfahren, dass Männer auf dem Land gefährdeter sind. Weitere Risikofaktoren sind Alkohol und Aboriginal zu sein. Wir machen einen Abstecher nach Gladstone, wo ich auf Google Maps einen Lockout über den Hafen gefunden habe. Der Ort ist ziemlich gross und wir staunen, als wir am Aussichtspunkt vor allem Industrie und riesige Verschiffungsterminals sehen. Mit ein bisschen Recherche finden wir heraus, dass sich hier einer der grössten Häfen Australiens befindet. Es gibt riesige Verladestationen für Steinkohle und eines der weltweit grössten Aluminiumwerke. Der Park am Lookout scheint ziemlich neu zu sein und ist wie viele dieser Anlagen sehr gut unterhalten. Wir beschliessen hier Mittagspause zu machen und teilen uns Pizza und Salat. Auf der Weiterfahrt überholen wir einen Zug vom Hafen zur Kohlemine auf der Schiene. Wir halten an und zählen die Wagen: 102! Bald kommt uns auch ein Zug in Gegenrichtung mit Ladung entgegen. Google gibt Auskunft und die längsten Zugkompositionen sind tatsächlich 102 Wagen lang. Langsam kommen wir in Beef Country. Rinder, Kühe mit Kälbern und ab und zu auch ein Stier verteilen sich auf riesigen Weiden. Mich beeindrucken auch die Schilder zur Sicherheit auf den Strassen. Die Warnungen sind drastisch: Drink, drive, die in a ditch! In Yeppoon gehen wir im Woolie (Woolworths) einkaufen und suchen dann den Ingenia Holiday Park in Kinka Beach. Wir wohnen in einem hübschen, neuen Studio Pod mit Blick auf einen Teich mit vielen Vögeln: Ente, Gänse, Taucherli, Ibisse. Vor dem Apéro machen wir einen Spaziergang am Strand und plaudern mit einem Hundehalter, der immer noch den OFF-Schalter an seinem jungen Hund sucht.





















































