Narooma

Unsere Nachbarn, die mit vier Kindern in einer gleichen Cabin wie wir wohnen, fahren Punkt acht Uhr am Morgen mit Velos los. Wir sind etwas langsamer und geniessen das Trödeln, da das Wetter sowieso nicht besonders ist. Aber die gesamte Wochenend-Bevölkerung von den vielen Holiday-Parks ist schon auf den Beinen. Die Leute kommen zum Spazieren oder zum Kaffeetrinken zum Surf-Strand, führen ihre Hunde aus oder sind joggend unterwegs. Vom Surf-Café am Strand ziehen schon bald Fritteuse-Düfte über unsere Terrasse. Als der Nieselregen aufhört, spazieren wir unseren Strand von Ende zu Ende ab. Es hat grosse Brecher und die Baywatch ist präsent. Zum Zmittag gibt es Minestroneresten und Salat aus allem Gemüse, das noch im Kühlschrank ist. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug zum sehr schön gelegenen lokalen Friedhof, von wo aus man gut zu den Glasshouse Rocks sehen kann. Eine weitere Attraktion in Narooma ist der Australia Rock, ein Felsen, der ein Loch in der Form Australiens hat. Fürs Nachtessen haben wir einen Tisch im Quarterdeck gebucht. Das Lokal ist sehr gut besucht und ziemlich gut organisiert. Es gibt eine Art Fusion von mexikanisch und australisch. Wir essen so gut, dass wir noch einen Dessert mit Piratenlöffel bestellen. Die Beignets mit Schoggi-Salzcaramel-Sauce und Fior di Latte-Glacé sind köstlich!